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Griffheizung Coolride
wurde eingetragen von Jordi am 13.01.2018 um 17:10 Uhr und bisher 299 mal gelesen.
Beschreibung:

Erfahrungsbericht Montage und Betrieb Coolride-Griffheizung

Ich nutze das System nun seit über sechs Jahren an verschiedenen Motorrädern (Stand: 13.01.2018), sowohl mit dem Leistungssteller PCU-5 und Taster, als auch mit der Standardversion mit dem 2-stufigen Schalter. Als angenehmer, weil mehr und feiner abgesetztere Heizstufen wählbar, empfinde ich die Version mit dem Leistungssteller.

Zu Beginn war ich, ehrlich gesagt, etwas skeptisch gegenüber diesem System. Die Wärmeübertragung am linken Lenkerende konnte ich mir ja noch gut vorstellen, aber am Gasgriff hatte ich da so meine Bedenken.
Insbesondere betrachtete ich den geringen inneren Lenkerdurchmesser und den daraus resultierenden geringen Durchmesser der Heizpatronen von nur 12 mm als Hemmnis bei der Wärmeübertragung. Die große Wandstärke des Alulenkers von 10 mm trug auch nicht gerade zur Zerstreuung meiner Bedenken bei. Und letztlich sollte die Wärme dann noch über den nicht fest mit dem Lenkerrohr verbundenenen Gasgriff an die Hand weitergeleitet werden? Ich habe mich dann erst einmal gründlich informiert.

Ausschlaggebend für meine Kauf-Entscheidung war dann eine Kombination aus Beiträgen in diversen Internetforen, die Überzeugungskraft, mittels der die Firma ihr Produkt darstellt und die Empfehlung eines Bekannten, der das System an seiner Harley montiert hat. Testen konnte ich das System also vor dem Kauf nicht.

Hinzu kam, dass ich bisher Heizgriffgummis der Fa. Saito montiert hatte, diese aber Auflösungserscheinungen zeigten und ich ohnehin in ein neues System hätte investieren müssen. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass mich der größere Durchmesser der Saito-Heizgriffgummis immer ein wenig störte.
Da ich noch weitere Motorräder fahre und diese teilweise keine Heizgriffe haben, fiel
mir der unterschiedliche Durchmesser der Griffgummis immer ganz besonders
auf.

Der Einbau war für mich verhältnismäßig einfach. Als ambitionierter Schrauber war es ein netter Zeitvertreib. Durch das bisher montierte Heizgriffsystem war die Elektrik bereits entsprechend modifiziert und eine zusätzliche Sicherung sowie ein Lastrelais vorhanden. Für den Leistungssteller mußte ein Plätzchen gefunden werden, allerdings ist das aufgrund seiner geringen Größe kein Problem. Bei der Ducati Monster S4 ist zwischen Cockpit (Drehzahlmesser/Tacho) und Gabelbrücke hinreichend Platz. Das Einziehen der Kabel in den Lenker ist nach Bohren des zentralen Lochs lediglich ein Geduldspiel. Das Einkleben der Heizpatronen in die Lenkerenden stellte kein Problem dar. Der Anschluß der elektrischen
Leitungen stellte ebenso kein Problem dar. Den Taster habe ich mit einem Streifen Alublech an den Halter des Kupplungsausgleichsbehälters montiert, so dass er bequem mit dem Zeigefinger bedienbar ist. Die Anzeige montierte ich auf der Drehzahlmesser/Tacho-Einheit und liegt damit gut im Blickfeld.

Das mitgelieferte Zubehör war umfänglich und ausreichend.

Nur zur Praxis.
Die Aufwärmzeit ist nach meinem Empfinden im Vergleich zu beheizbaren Griffgummis kürzer. Und das, obwohl die Wärme sich durch Lenker und Gasgriff durcharbeiten muß. Die höchste Heizstufe wähle ich normalerweise nach kurzer Zeit ab, sie dient lediglich der Aufheizung.

Die Griffheizung ist sehr zuverlässig und hat mich bisher noch nie im Stich gelassen. Vorteilhaft ist die Beibehaltung der originalen Griffgummis, so dass man keinen größeren Durchmesser in Kauf nehmen muss sowie die Unauffälligkeit des kompletten Systems.

Des Weiteren hat man keine Fehlerquelle durch ein sich ständig bewegendes Kabel am Gasgriff, wie dies bei Griffgummiheizungen üblich ist.

Auf sorgfältige Verlegung der Kabel im Durchlassbereich des Lenkers sollte man großen Wert legen, damit dort nichts scheuert.

Der Preisunterschied für die Varianten mit den Leistungsstellern ist im Vergleich zu herkömmlichen Griffgummiheizungen sicherlich erheblich. Für mich haben sich die Vorteile aber mittlerweile sogar monetär amortisiert. Schließlich unterliegen Griffgummis dem normalen Verschleiß und als Vielfahrer habe ich diese bereits einige Male austauschen müssen. Bei Verwendung von Griffgummiheizungen wäre jedes Mal ein komplett neues System erforderlich gewesen.

 
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