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Zum Ende der Seite springen Der FS RACING TEAM - Thread 37 Bewertungen - Durchschnitt: 6,08
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Nach langer Ducatiabstinenz werden wir wieder auf eine Ducati wechseln.

Die seit 2010 eingesetze 675 Daytona ist inzwischen verkauft und für 2014 befindet sich bei Duc-Dickel.de, aktuell eine 748 für den Einsatz in der Pro Bears Klasse von Artmotor im Aufbau.

Die ersten Prüfstandsläufe werden nun zeitnah absolviert um das Optimum im PS / Leistungsfenster des Reglements auszuloten. Ein paar Fotos gibt es auf http://www.fsracingteam.de

Gruss, Franky

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13.12.2013 17:49 fsracingteam ist offline E-Mail an fsracingteam senden Homepage von fsracingteam Beiträge von fsracingteam suchen Nehmen Sie fsracingteam in Ihre Freundesliste auf
virus virus ist männlich


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ah ihr seid das ... war vorgestern da und hab davon gehört und sie gesehen
smile
13.12.2013 18:45 virus ist offline E-Mail an virus senden Beiträge von virus suchen Nehmen Sie virus in Ihre Freundesliste auf
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Ja wir sind das. Es sind noch nicht alle Fragen geklärt und auch das Budget ist noch nicht beisammen, aber wir arbeiten dran. Mal gucken wie unsere Racelady im Futter steht, wenn sie fertig ist.

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14.12.2013 21:55 fsracingteam ist offline E-Mail an fsracingteam senden Homepage von fsracingteam Beiträge von fsracingteam suchen Nehmen Sie fsracingteam in Ihre Freundesliste auf
redM redM ist männlich


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Hehe...wo wird denn der Kasten Krombacher eingebaut Zunge raus
14.12.2013 22:05 redM ist offline E-Mail an redM senden Beiträge von redM suchen Nehmen Sie redM in Ihre Freundesliste auf
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Auf dem Gepäckträger. lach2

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15.12.2013 15:08 fsracingteam ist offline E-Mail an fsracingteam senden Homepage von fsracingteam Beiträge von fsracingteam suchen Nehmen Sie fsracingteam in Ihre Freundesliste auf
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Hier mal was auf die Ohren von aller, aller, aller, aller ersten Prüfstandslauf....

http://www.fsracingteam.de/wp-content/up...1.-Testlauf.mov

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20.12.2013 22:00 fsracingteam ist offline E-Mail an fsracingteam senden Homepage von fsracingteam Beiträge von fsracingteam suchen Nehmen Sie fsracingteam in Ihre Freundesliste auf
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So langsam bekommt die FSR Ducati powered by Ducdickel den letzten Feinschliff.
Antihopping und Schaltottomat sind verbaut, Prüfstandsläufe abgeschlossen. So langsam kribbelst auch.

Der Kosename würde durch Facebookabstimmung bestimmt.
Trommelwirbel.........

Rassige Ricarda wird sie heißen.

Erster Auslauf am 30.04. beim MSC Porz am Nürburgring.
Wird bestimmt spannend.

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27.02.2014 22:57 fsracingteam ist offline E-Mail an fsracingteam senden Homepage von fsracingteam Beiträge von fsracingteam suchen Nehmen Sie fsracingteam in Ihre Freundesliste auf
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FS Racingteam, Morsbach, Schleizer Dreieck vom 08. - 10.05.2014



Das FS Racingteam powered by Duc Dickel wurde mit freundlichen Temperaturen und Sonnenschein an der Naturrennstrecke des Schleizer Dreiecks empfangen.

Mit einem relativ problemlosen Zeittraining konnte der Morsbach Fahrer Franky Schumacher seine diesjährige Einsatzmaschine, eine Ducati 748, auf die 3. Startposition der Pro Bears Klasse stellen.

"Wir hatten zwar einen leicht wandernden Druckpunkt an der Bremse, aber dies sollte bis zum ersten Rennen ein lösbares Problem sein. Für den ersten Einsatz mit einem neuen Motorrad dürfen wir mehr als zufrieden sein! Schauen wir mal, was das Rennen so bringt.", berichtete ein zufriedener Schumacher nach dem Zeittraining.

Das erste Rennen am Freitag wurde als "Wet-Race" bei leichtem Nieselregen ausgetragen. Am Ende konnten sich die Morsbacher im Ziel über den 2. Platz und somit einem ersten Podiumsplatz freuen. Hierzu Schumacher: „Die Reifenwahl war nicht einfach, final haben wir uns dann in letzter Sekunde für die Intermediates entschieden. Dies war goldrichtig, da die Streckenverhältnisse zwar trocken waren, aber es immer wieder zu tröpfeln angefangen hat. Ein perfekter Einstand in die neue Rennsaison. Leicht bitter ist lediglich, dass wir den Sieg nur um einen Wimpernschlag von 0,135 Sekunden verpasst haben, aber dies ist nur ein kleiner Schönheitsfehler, da wir aufgrund des neuen Motorrads und der fehlenden Routine nicht direkt mit solch einem Ergebnis haben rechnen können."


Beim Samstagsrennen sollte es trocken bleiben. Nach einem mäßigen Start musste Schumacher eine Aufholjagd starten. Bereits auf erneutem Podiumskurs, musste Schumacher seine Ducati leider mit Bremsdefekt in der fünften Runde abstellen. "Sehr ärgerlich, dass wir diesen Bremsdefekt hinnehmen mussten. Zum Glück konnte ich einen Sturz oder eine Kollision vermeiden, aber an eine Weiterfahrt ohne jegliche Bremswirkung war nicht zu denken. Wir werden dies im Detail noch analysieren müssen, aber vermutlich führte ein Bauteilversagen zum Ausfall. Jetzt freuen wir uns erstmal über unser gestriges Ergebnis und schauen nach vorne zu den nächsten Rennläufen, um es dort noch besser zu machen.", berichtet Schumacher nach seinem Ausfall.

Aktuelle Neuigkeiten sind wie immer auf http://www.fsracingteam.de zu finden.

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14.05.2014 21:38 fsracingteam ist offline E-Mail an fsracingteam senden Homepage von fsracingteam Beiträge von fsracingteam suchen Nehmen Sie fsracingteam in Ihre Freundesliste auf
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„Giulias“ Halbzeitbilanz - in der Pro Thunder Open der Sportbike Masters Serie.

Nachdem wir aufgrund des neu eingeführten Hubraumlimits in der Pro Thunder Kategorie mit unserem Projektbike „Giulia“ in die Open-Wertung zwangsaufsteigen mussten, standen die Erfolgsaussichten für 2017 nicht mehr besonders gut. 175 PS und 136 NM, in der nun ungedrosselten Version, sind zwar erstmal ein Wort, aber bei den Openbikes mit bis zu 200PS und ausgeklügelter Elektronik leider nicht mehr Stand der Technik. Als Franky sich Ende Februar dann noch die Achillessehne gerissen hatte wollten wir die Saison eigentlich schon komplett abhaken.
Da sich der Genesungsverlauf jedoch deutlich besser als prognostiziert darstellte, konnten wir vor dem ersten Saisonlauf dann doch zumindest mal die grundsätzlichen Abstimmungsarbeiten bei einer Testfahrt vornehmen. Jedoch stellte sich hier bereits heraus, dass wir ein Problem im Fahrwerk haben werden. Franky´s Kondition war zudem Zeitpunkt auch noch nicht die Beste, da er zudem Zeitpunkt auch die Krücken erst zwei Wochen vorher in die Ecke stellen konnte.
So gingen wir dann mit gemischten Gefühlen am dritten Maiwochenende zum ersten Rennen nach Hockenheim. Mit massiven Fahrwerksproblemen pendelten wir durch die Parabolika und Franky versuchte die wilde „Giulia“ einigermaßen zu zähmen. Im ersten Lauf führte dies zu einem soliden 5. Platz und im zweiten Lauf zu einem Sturz beim Kampf um Platz 4. Aufgrund des Abbruchs wurden wir trotzdem noch in der Wertung auf dem 5. Platz geführt. Franky war ziemlich auf den Kopf geknallt und benötigte ein paar Stunden, bis alles wieder einigermaßen sortiert war. Die Schäden an Giulia (Lenkerstummel, Fußraste, WaPuDeckel , Verkleidung links) waren sehr gering, so dass nach einem halben Tag Arbeit Giulia wieder fahrbereit war. Franky bekam von seinem Helmausrüster HJC per Express einen neuen Helm zu Vorzugskonditionen zugesendet. Vier Tage nach dem Sturz konnte dann bereits die Abfahrt zum nächsten Rennlauf nach Assen starten.
Bei den Ducaticlubraces hatten wir uns zusätzliche Trainingszeit am Freitag gegönnt, um zum einen den Sturz aus dem Kopf zu fahren und zum anderen die Fahrwerksproblematik besser in den Griff zu bekommen. Wir bauten am Fahrwerk hin und her. Vor und zurück, rauf und runter, aber am Ende konnte man sich aussuchen, welches Problem man lieber haben möchte. Kein Gefühl für die Front und dafür Grip an der Hinterhand oder ein gutes Gefühl für den Vorderreifen und damit dann aber leichte Gripprobleme am Heck. Egal wie man sich entscheidet, die letzten Zehntel und auch Sekunden lassen sich so nicht finden. Somit fuhren wir abermals mit zwei glücklichen 5. Plätzen nach Hause.
Bis zur Saisonhalbzeit in Oschersleben waren es dann auch schon nur noch 14 Tage und uns rauchten die Köpfe. Zur Situation: Wir haben mehr Spitzenleistung und mehr Drehmoment als die damaligen Werkskisten von Ducati, Fahren aber mit einer Serienschwinge und einer seriennahen 1098 Gabel herum. Wir brauchen dringend eine längere Schwinge um die Leistung besser auf den Boden zu bekommen und trotzdem das Gefühl für die Vorderhand zu erhalten. Nachdem unser Budget 2017 auch nicht sehr üppig ausfällt, mussten wir leider einsehen, dass wir im Verlauf der Saison diese Optimierung nicht mehr umsetzen werden können. Also stellten wir das Fahrwerk auf den bestmöglichen Kompromiss ein und versuchten das Beste rauszuholen. Mit viel Einsatz und Mut konnte Franky einen 9. und erneut einen 5. Platz in der Magdeburger Börde einfahren. Was langweilig klingt wurde aber mühsam mit „letzte Kurve“ -Manövern gegen Scheel und Carlström erarbeitet.
Was bleibt nun als Zwischenfazit? Als erstes macht es irre viel Spaß „Giulia“ zu fahren, wenn es nicht um die letzte Zehntelsekunde geht. Ein gutes, ehrliches Motorrad mit viel „Dampf und Qualm“- aus den Ecken raus. Die 1200 Kubik erlauben auch schon mal einen nicht 100ig passenden Gang, das Drehmoment wird es schon richten. Die Bazzas-Traktionskontrolle und der dazugehörige Schaltautomat arbeiten zufriedenstellend. Sie regeln nicht so fein und sind nicht so präzise wie die vielen Helferlein die es heute schon bereits ab Werk gibt, aber für so ein Charakterbike passt es genau. Eigentlich möchte ich kein anderes Motorrad fahren. Eigentlich!
Denn wenn man es genau betrachtet, dann ist für uns mit Platz 5 das Ende der Fahnenstange in der Open Wertung erreicht. Wenn die Aprilias RSV4´s keine Probleme haben und alle ins Ziel kommen, dann ist für uns aus eigener Kraft kaum eine bessere Platzierung möglich. Durch unsere Konstanz und das nötige Rennglück liegen wir in der Meisterschaft aktuell auf dem 4. Rang. Was aber nicht das tatsächliche Ergebnis und die Leistungsfähigkeit wiederspiegelt.
Der Leistungsmangel (hätte ich auch nie Gedacht bei 175 PS von Leistungsmangel sprechen zu müssen) führt dann dazu, dass man dazu neigt das Motorrad zu überfahren und so das Sturzrisiko deutlich steigt. Eigentlich unnötig.
Wie geht es nun weiter? Nun, man könnte jetzt versuchen jede Menge Geld in Giulia zu investieren. Zunächst in die andere Schwinge, dann wird darauf folgend sicherlich an der Front optimiert werden müssen, anschließend wird die Motorleistung das nächste Thema und zum Finale dann die Elektronik. Wenn man das Ganze nüchtern betrachtet, wird dies alles viel Geld, nein sogar sehr viel Geld kosten und auch Zeit, sowie Abstimmarbeit. In wieweit dies sinnvoll ist, wenn man für rundweg 10.000€ ein gebrauchtes Serienbike aus der Kiste bekommt, das sehr gut funktioniert und mit ausgereifter Elektronik evtl. nur noch einen Fahrwerksservice benötigt , muss jeder selbst entscheiden. Und weil wir das nun beim Festival Italia auch erkannt haben, ist in Franky der Plan gereift für 2018 auch auf eine Aprilia RSV 4 umzusteigen.
Hierzu muss natürlich Giulia erstmal den Stall verlassen. Wer also ein tolles Spaßbike für Renntrainings sucht ohne auf die letzte Zehntelsekunde fixiert zu sein, der kann hier einen soliden Renner für sich erwerben. Nach dem Saisonabschluss zum Biketoberfest kann Giulia bereits in Empfang genommen werden.
Es ist eine interessante Projektidee, aber leider fehlen uns die notwendigen Ressourcen um dieses Projekt so weiter zu entwickeln. Es ist etwas für Enthusiasten, mit dem passenden Geldbeutel dazu.

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10.07.2017 17:00 fsracingteam ist offline E-Mail an fsracingteam senden Homepage von fsracingteam Beiträge von fsracingteam suchen Nehmen Sie fsracingteam in Ihre Freundesliste auf
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Zusammenfassung der Saison 2017



Wir hatten im Winter alle Vorbereitungen getroffen um mit unserer neuen Giulia in der Pro Thunder Wertung anzugreifen. Mit einem genialen Motorkonzept hatten wir uns hier wirklich gute Chancen ausgerechnet unter die Top3 fahren zu können. Leider wurde kurzfristig das Reglement modifiziert, so dass wir aufgrund des neu eingeschriebenen Hubraumlimits von 1.000ccm mit unserem 1200ccm Multistradamotor nicht mehr startberechtigt waren.

Da unsere Planung aber schon stand, blieb uns nichts andere mehr übrig als in die Open Wertung zu wechseln. Leider hatten wir mit unseren 175PS hier aber doch deutliche Nachteile gegen die Aprilia V4 Motoren. Zudem wird schon richtig gutes Material an den Start geschoben und so konnte uns unser gutes Drehmoment von 136NM auch nur bedingt retten. Wir waren nicht sicher ob unser ausgerufenes Saisonziel TOP5 in der Meisterschaft und mindestens ein Podium vielleicht doch zu ambitioniert gewesen war.

Nachdem Frank sich dann auch noch Ende Februar einen Achillessehnenriss (statistisch 3-6 Monate Heilungszeit) eingefangen hatte, war für uns die Saison gedanklich schon gelaufen, bevor sie wirklich angefangen hatte.

Im März war der Frust bei uns schon mächtig groß. Frank gab sich Mühe und biss sich durch die Reha. Strenger Wille und gutes Heilfleisch führten dann dazu, dass wir es wagten zum Auftakttraining am ersten Maiwochenende nach Oschersleben zu fahren. 9 Wochen nach seiner Verletzung stieg Franky wieder auf ein Motorrad. Die Kraft war bedingt vorhanden, aber die Kondition eher bescheiden, da ein ernsthaftes Ausdauertraining bis dato nicht möglich war. Die Traktionskontrolle funktionierte nicht wie sie sollte, das Fahrwerk passte auch nicht. Mit einem entsprechend mulmigen Gefühl ging es dann nach Hockenheim zum Saisonauftakt.

Bei bestem Wetter gingen die Rennen der Pro Thunder Open über die Bühne. Die Fahrwerksprobleme waren hier noch schlimmer als wie in Oschersleben. In der Parabolika brauchte Giulia die komplette Streckenbreite, weil das Fahrwerk so ins Schlingern kam, dass man den Bremspunkt nur erahnen konnte. Das war sehr unangenehm und ein wenig beängstigend. Das Reifenbild sah fürchterlich aus. Vor Ort konnten wir das Problem nur geringfügig optimieren, aber das pumpende Heck begleitete uns das ganze Wochenende. Den ersten Rennlauf konnten wir immerhin noch auf dem 5. Rang abschließen. Ein weiterer Umbau nach Rennen1 verbesserte das Problem am Heck zwar nochmals, führte aber dafür zu einem deutlichen Vertrauensverlust am Vorderrad. Der zweite Rennlauf wurde dann auch noch ungleich anstrengender. Ein harter Fight mit Matthias Scheel auf seiner KTM RC8 kündigte sich an. Konditionell ausgelaugt gab Franky sein Bestes. Leider kann es dann wie es kommen musste. In der letzten Runde ging Franky dann an 4. Stelle liegend Ausgangs der Mercedesarena, hart zu Boden. Da Giulia auf der Strecke liegenblieb, wurde das Rennen abgebrochen. Wir hatten Glück im Unglück. Da die vorherige Runde gewertet wurde und Franky somit immerhin noch 11 Punkte in der Meisterschaft sammeln konnte.

Ein Erinnerungsverlust von ca. einer guten halben Stunde führt dann noch zu einem Gastauftritt im Krankenhaus Speyer. Nach einiger Wartezeit ging es dann deutlich verspätet aber doch noch in die Heimat.

Reicher an Erfahrung musste nun in Rekordzeit Giulia repariert werden und von HJC ein neuer Helm beschafft werden, da am darauffolgenden Wochenende bereits der Rennläufe 3+4 bei den Ducati Clubraces anstanden.

Eine attraktive Veranstaltung erwartete uns im holländischen Assen. Viel Mühe und Aufwand wurde betrieben um eine tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Auch hier hatten wir den Wettergott auf unserer Seite und konnten so an unseren Problemen weiterarbeiten. Die Traktionskontrolle verstanden wir immer besser, nur das Fahrwerk war nicht in den Griff zu kriegen. Ein Lösungsansatz mir längerer Schwinge hatten wir uns bereits überlegt, aber eine Umsetzung war für uns während der laufenden Saison nicht möglich. Also mussten wir das Beste aus den gegebenen Möglichkeiten machen. Das Reifenbild war immer noch furchterregend.

Immerhin konnte ich meine persönliche Bestzeit in Assen trotz aller Probleme um drei Sekunden auf nun 1:55,XX reduzieren. Immerhin ein kleiner Höhepunkt.

Die Rennen waren souverän gelaufen und ohne größere Highlights. Zwei weitere 5. Plätze waren das Ergebnis. Grundsätzlich zufrieden, aber auch leicht säuerlich, dass wir keinen entscheidenden Schritt nach vorne machen konnten, ging es dann schon zum Festival Italia.

Auf keiner Rennstrecke waren wir häufiger. Hier hatten wir im Frühjahr auch schon getestet, also muss es hier doch auch einen Schritt vorwärts gehen, hatten wir zumindest gedacht. Im Quali lief es noch einigermaßen gut und Giulia schaffte es immerhin auf den 10. Startplatz. Nach einem, wieder einmal, hundsmiserablen Start war das Rennen 1 aber eigentlich schon gelaufen, bevor es angefangen hatte. Das Highlight war dann noch der finale Fight gegen Matthias Scheel auf KTM, den Franky dann noch in der letzten Kurve der letzten Runde austricksen konnte. Der 9. Platz im Ziel war nicht dazu geeignet die Stimmung anzuheben.

Der zweite Lauf begann direkt mit einer Schrecksekunde, da Jan Lauckner auf seiner Panigale fast stehenblieb und so für einige Unruhe sorgte. Nach einem kampfbetonten Rennen gegen Scheel und Carlström konnte Franky sich dann in der letzten Runde noch gegen Beide durchsetzen und neuerlich einen 5. Platz verzeichnen. An diesem Wochenende wurde unser Leistungsnachteil auch nochmal sehr deutlich. Wie mit Ricarda musste Franky relativ runde Linien wählen um mit mehr Zug um die Ecken zu kommen. Wenn die RSV4´s dann aber, auch dank der guten Elektronik, das Gas hart aufziehen, konnte er nur noch staunen. Da waren dann 15-20 Meter pro Gerade leider normal. Um dies zu kompensieren mussten dann die mutigen Bremspunkte her. Was über die gesamte Renndistanz nicht immer gutgehen wird. Wenn also alles normal läuft, war der 5. Platz wohl das höchste der Gefühle. Auf eine Chaosrunde hin wären Platz 3 oder 4 möglich, aber auf die Distanz eben leider nicht.

Leicht ernüchtert richtete sicher der Blick dann schnell auf das Schleizer Dreieck, den 4. Zwischenstopp der Sportbike Masters Tour im August. Die German TT ist für uns immer das persönliche Highlight. Frank mag die Strecke und das urige Drumherum sehr. Mit Blick auf die Meisterschaft war es wichtig vor Andreas Warnke und Sebastian Carlström ins Ziel zu kommen. Vom 11. Startplatz aus ging es in die Rennen und im ersten Lauf gab es in den ersten Runden einen guten Kampf mit Carlström. Bei der Haarnadel nach der Seng drückte Carlström sich innen rein. Blockpass sagte der Motocrosser dazu. Danach war kein Konter mehr möglich, da weder Gang noch Linie mehr passten. 8. Rang im Ziel.

Im zweiten Lauf

lief es ein wenig besser aber Carlström und Warnke waren wieder nicht zu halten. Mit dem 6. Platz konnte Franky wenigsten noch Schadensbegrenzung betreiben.

Zwei Rennläufe vor Schluss sah der Tabellenstand wie folgt aus:

1. Lukas Gauster 161 Punkte

2. Rolf Kaben 124 Punkte

3. Ralph Schädel 114 Punkte

4. Andreas Warnke 83 Punkte

5. Frank Schumacher 80 Punkte

6. Sebastian Carlström 74 Punkte

Mit dieser Basis ging es dann zu den Finalläufen beim Biketoberfest in Oschersleben.

Die Hoffnung war zumindest Carlström hinter sich zu halten und mit ein bisschen Glück Warnke noch abzufangen. Carlström hatte im Zeittraining schon Motorprobleme und musste mit einer geliehenen Ersatzmaschine Starten und war entsprechend vorsichtig unterwegs. Im ersten Lauf konnte sich Warnke den 5. Rang sichern. Anfänglich konnte Franky sich am Ende dieser Gruppe noch halten, aber im Ziel reichte es dann doch nur für den 8. Rang. Carlström wurde 11. und somit wurde Rückstand und Vorsprung in der Meisterschaft entsprechend größer. Die Positionen waren bezogen und unter normalen Umständen würde sich hier dran auch nichts mehr ändern. Allerdings kam dann der Regen. Bis vor kurzem nicht unbedingt eine Stärke von Franky. Aber in den letzten zwei Jahren hat sich dies merklich gebessert.

Beim einzigen Regenrennen der Pro Thunder Open in 2017 konnte Frank dann mit Giulia sich direkt nach dem Start an den amtieren Meister Lukas Gauster und den Vizemeister Rolf Kaben anhängen. In der dritten Runde übernahm Franky kurzzeitig die Führung (wenn man die beiden nicht punkteberechtigten Gaststarter Bartschat und Siedenburg außen vor lässt) Kaben konterte dann aber nochmals Ende Startziel. Gauster hielt sich bis dahin noch zurück. Nach einem großen Moment Ausgangs Shell S wurde Kaben auch wieder etwas vorsichtiger. In der letzten Runde wollte Franky sein Manöver gegen Kaben am Ende der Gegengeraden setzen. Allerdings schob sich seinerseits Gauster innen rein. Auf der Außenbahn hielt Franky dagegen und fuhr auf der ungünstigeren Linie aus dem Shell S heraus. Gauster zeigte erneut in der vorletzten Rechts sein Vorderrad und Franky hielt erneut dagegen, um mit mehr Schwung dann seinerseits auf der Bremse in die letzte Kurve an Kaben vorbeigehen zu können. Früh und härter am Gas begann die Flucht nach vorne zum Zielstrich. Ganz knapp reichte es dann bis zur Ziellinie und das erste Podium in der Open Wertung wurde dann doch noch möglich. Dank der Gaststarterwertung waren es dann sogar die vollen 25 Punkte für den Rennsieg und so reichte es sogar noch, um Warnke in der Endwertung zu überholen.
Gruß Frank

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24.10.2017 18:40 fsracingteam ist offline E-Mail an fsracingteam senden Homepage von fsracingteam Beiträge von fsracingteam suchen Nehmen Sie fsracingteam in Ihre Freundesliste auf
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Neu Wulmstorf
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Ralph Schädel..der kommt aus meiner Ecke hier..Fährt oder fuhr für Jesus Rolf.. GuteFrage
25.10.2017 09:29 Addi#67 ist offline E-Mail an Addi#67 senden Beiträge von Addi#67 suchen Nehmen Sie Addi#67 in Ihre Freundesliste auf
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Most – im wilden Osten ist immer was los



Teil1

Es begab sich, dass die Rennläufe 7 und 8 der Sportbike Masters Serie von Artmotor in Most anstanden.

Franky wollte mit seiner Panigale 899, Kampfname „Päm“ hier um Punkte und Pokale mitstreiten.

Super-Paul auf seinem japanischen Samurai R1 Schwert „die dicke“ konnte sich kurzfristig auch motivieren mitzufahren, um zumindest bei den freien Trainings mitzufahren. Im geheimen wollte er natürlich bei Bike Promotion auch bei den Sprintrennen mitfahren. Er wusste das nur selber noch nicht so genau bei der Abfahrt. Wer uns nicht kennt, Franky ist seit 15 Jahren bei Artmotor schon dabei und hat schon weit über 100 Rennen gefahren und Paul ist quasi noch ein Rookie mit 2 Shortendurance Renneinsätzen und einem Abschlusssprintrennen in Rijeka.



Also Mittwochs Transporter und Hänger beladen, Donnerstags noch kurz ein paar Stunden auffe Arbeit und Zack um 12:30 Uhr auf dem Weg in den wilden Osten. Nach einer Komplikationslosen Fahrt kamen wir zeitig gegen ca. 19 Uhr im Fahrerlager an. So konnten wir noch im hellen aufbauen und uns sogar noch um Anmeldung und Abnahme kümmern. Dies würde dann den folgenden Tag stressfreier beginnen lassen.

Nach einem kurzen gemütlichen Teil des Abends und Begrüßung einiger Mitstreiter der ProThunder Allstars ging es dann schon bei Zeiten ins Bett.

Der Wetterbericht sagte für Freitags durchwachsenes Wetter und ein bisschen Regen aus, dafür sollte es Samstag und Sonntag bestes Rennwetter geben.



Nach einer gewohnt kurzweiligen Fahrerbesprechung durch Micha „hackfresse“ Dangriess, wurden wir dann auch zügig auf die Strecke gelassen. Der erste Turn in Gruppe A war für Franky sogar trocken und Paul konnte mit Slicks in Gruppe C bei leicht feuchter Strecke sich zumindest schon mal den Kurs anschauen und ein wenig rumrollen. Für Regenreifen war es einfach zu trocken. Frankies 2. Turn ging direkt nach der Gruppe C wieder los. Kurzes zurufen zu Paul:“ geht es mit Slicks?“ – „Ja, ist ok kannst nicht voll reinhalten, aber eigentlich ist es trocken“. Ok, soweit so gut,

Raus aus der Boxengasse, vorsichtiges herantasten, aber die Strecke sah wirklich ausreichend trocken aus. Es war auch nur leichter Niesel gewesen, der gerade so en Asphalt befeuchtet hatte. Trotzdem vorsichtig sein und die komplette Runde locker machen um nicht doch irgendwo eine Abschnitt zu erwischen, wo es evtl. doch stärker getropft hatte. Das sah aber alles gut aus. Vor mir war nur ein weitere Fahrer mit rausgefahren. Dieser fuhr aber nach der ersten Runde direkt wieder in der Box. Nicht 100ig bei der Sache schaute ich ihm beim Abbiegen in die Box so hinterher. Tja, das war dann auch der Fehler schon gewesen. Beim rumeiern bin ich dann auf den äußeren , weißen Markierungstreifen gekommen. Der war noch sehr feucht und glatt wie meine Gesichtshaut nach der letzten Peelingbehandlung. Ich hatte nur das Gas sanft angelegt und schon ging blitzartig der Hinterreifen weg. Kaum vom weißen Streifen runter fand er aber auch direkt wieder standesgemäßen sehr viel Grip und in einem formvollendeten Highsider flog ich dann über Päm. Sie suchte sich dann den Weg an mir vorbei und rutschte den Berg hinauf.

Mission Control: “We have an Black Hawn down, i repeat, We have an Black Hawk down!”



Autsch, Au, Aua, Ah. Nach dem dann wieder Luft in meinen Lungen war, sprang ich auf und lief, zumindest empfand ich es so, zu Päm rüber und machte sie aus. Mit dem Streckenposten hob ich sie hoch und wir schoben sie zur Streckenbegrenzung. Schmerztechnisch ging es. Also zu dem Zeitpunkt zumindest. (Adrenalin find ich ja ne geile Sache, schade des es nur so flüchtig ist.) Der Lumpensammler kam bei Zeiten lud uns auf und brachte uns zu unserem Standplatz vor dem Restaurant im Fahrerlager.

Paul´s Gesicht sprach Bände. Die Aktion war wirklich nur unnötig bescheuert im Quadrat hoch 18 gewesen. Aber es war nun halt passiert.



Die Bestandsaufnahme am Fahrermaterial:

Helm beschädigt, für die Tonne

Kombi beschädigt aber nutzbar

Stiefel keinen Schaden zu erkennen

Handschuhe geschliffen, aber verwendbar



Bestandsaufnahme Päm

Lenkerstummel links gebrochen

Schaltereinheut links zertrümmert

Kupplungshebel und Halterung inder Pumpe angebrochen.

Seitenverkleidung links und vorne beschädigt aber mit Tape zu richten

Kleinere Schleifkratzer an Tankhaube und Höcker.

Raste links um 25% gekürzt.



Bestandsaufnahme Frankie:

Schürfwunde linker Ellenbogen

Schwellung Ellenbogen und Unterarm links

Schmerzen im Brustbereich aber noch nicht schlimm

Leichter Schmerz im linken Fuß



Naja, das ging ja noch irgendwie alles. Also Teilekiste auf und mit der Instandsetzung und Reparatur begonnen. Also der Paul hat es gemacht, weil meine handwerklichen Fähigkeiten ja sehr überschaubar sind. Neue Raste dran, Verkleidung mit Tape geklebt, alles entspannt, mal unter die Wäsche geschaut, nichts auffälliges, neuer Stummel dran, Kupplungshebel und Pumpenaufnahme... verflixt, ich hatte doch so nen Dreckshebel, wo ist der denn jetzt? Alles auf den Kopf gestellt aber nicht gefunden. Also das Fahrerlager abklappern. Leider nichts passendes gefunden, weil die Aufnahme ja auch einen weg hatte. Mit Hebeln hätte man uns zu schmeißen können. Nun ja also ab zum Motorrad Stecki. „Hier guck mal hier, da, dort.“ „Ja klar kein Problem. Hier hab ich für Bremse und Kupplung als Zubehörware. Oh, oh schade, die haben mir zweimal Bremse eingepackt. Tut mir leid.“

Ach nö, WTF?!?! Wie ärgerlich. Also Ducati Cz anrufen, wo kann ich was bekommen. Whatts App Fotos versendet, direkt auch nach der Schaltereinheit gefragt. Nichts da. Ducati Drezin oder so ähnlich auch nix da. In Dresden angerufen. Nö. „Ruf doch mal den Unger am Sachsenring an!“ Ok, dann mach ich das.

Und siehe da: „Ja hab ich da, hab ich da, ja hab hier nen Vorführer, da schraub ich das ab. Von Most brauchst du knapp zwei Stunden das passt. Bis Gleich.“

„Hey Paul ich bin mal kurz zum Sachsenring, bin in ungefähr 4 Stunden wieder hier. Leg dich nicht hin, bis gleich.“ „Wie, watt, wo?- ja ok“. In neuer persönlicher Bestzeit die knapp 95km abgewickelt. Top freundlich empfangen worden und mit richtigem Herz für Racer bedient worden. Mit in die Werkstatt noch ein paar Tipps bekommen und dann in Summe neue Raste, Lenkerstummel mit Gummi, Kupplungshebel mit Halterung und neue, gebrauchte Schaltereinheit mitgenommen Kostenpunk knapp um die 200,-€ das Empfand ich als sehr fair. Also hier nochmal ein dickes Danke an das Motorrad Haus Unger am Sachsenring. Die führen übrigens Kawasaki, Aprilia und Ducati im Sortiment. Also wenn mal einer was braucht seid ihr dort gut aufgehoben und ihr werdet auch in Notsituation nicht ausgeraubt. Sehr ehrbarer Geschäftsmann. Danke nochmal!

Also zurück ins Auto und wieder zurück nach Most, unterwegs noch kurz was gegessen, es waren ja inzwischen schon 15 Uhr geworden, und dann nichts wie zurück. Meine Turns waren zu meiner Rückankunft um knapp halb 5 aber schon alle beendet. Also konnte die restliche Instandsetzung in Ruhe erledigt werden. Beim Aussteigen musste ich aber feststellen, dass sich meine körperliche Verfassung inzwischen etwas verschlechtert hatte. Die Schmerzen aus der Rippengegend waren permanent präsent (ca. 5-10% Schmerzreiz) und immer nur kurz unterbrochen von pulsierenden Schmerzschüben mit ca. 60%. (zur Einordnung, 100% Schmerzreiz ist, wenn man darum bittet bewusstlos geschlagen zu werden)

Da wir nur mit leichtem Handgepäck gereist sind, hatte ich meine Hausapotheke natürlich Zuhause gelassen. Glücklicherweise konnte ich mir im Fahrerlager von meinen lieben Kollegen einige Ibus usw. beschaffen um es erträglich zu schaffen. Der liebe Fritz, hat mich dann auch mal kurz untersucht.

Er hat zwar keine Röntgenhände, aber zumindest war alles da wo es hingehört und auch formstabil, so dass wir mal von einer tüchtigen Rippenprellung ausgehen. „Also wenn du dich fühlst kannste fahren, aber die Beweglichkeit wird schon eingeschränkt sein. Über treib es nicht und höre auch dein Baugefühl. Guck wie du über die Nacht kommst und dann entscheide Morgen spontan.“

Das klang nach einem Plan.

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13.09.2018 22:28 fsracingteam ist offline E-Mail an fsracingteam senden Homepage von fsracingteam Beiträge von fsracingteam suchen Nehmen Sie fsracingteam in Ihre Freundesliste auf
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Franky

Danke für diesen geilen,
lebhaft mitzufiebernden Bericht Respekt .

Ich hab mich gerade schlapp gelacht lach1

In der Sachsenring-Gegend kann ich Franks /Dirks Motorradladen sehr empfehlen,
ich hab ihn durch des Dresdners Tip kennengelernt,
und sie haben mir super Notfall-Hilfe auf der Durchreise geleistet Respekt

Und generell zu Deinen Ausführungen:
Respekt Dafür

Da macht sich der Durchschnittsmoppetist ja keine Gedanken drum,
selbst der "Ich-hab-mal-nen-Renntraing-gefahren-Mensch" ist sich dessen nicht wirklich bewußt,
WAS es eigentlich bedeutet,
diesen Sport,
dieses Hobby halbwegs ernsthaft durchzuziehen.

You Rock

Winker , Mex

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Ein bisschen bekloppt zu sein hilft bei dem Hobby schon weiter.
Teil2

Die Nacht war, sagen wir mal Semigut. Ich hatte zwar tollen Stoff bekommen, aber die Schmerzen war doch schon arg. Ich hatte also viel Zeit über mein Leben nachzudenken. Nachdem es dann irgendwann auch wieder hell wurde und Paul neben mir erwachte war ich froh, denn dies bedeutete, das ich endlich ne Chance hatte pinkeln gehen zu können. Ich hatte zwar schon seit ner knappen Stunde versucht aufzustehen, war aber so eingekeilt, dass mein gesunder Arm unter mir lag und mein angeschlagener Arm zum Aufstehen nicht reichte um mich in die Senkrechte zu drücken. Bei meinen Eigenversuchen kam dann sofort die 93% Schmerzreizmeldung aus der Rippengegend. So traurig wie es klingt, ich kam alleine da nicht weg. Die Schmerzmittel hatten sich inzwischen komplett verflüchtigt.

Ich versuchte die bei dem Geburtsvorbereitungskurs erworbenen Atemtechniken zur Schmerzwegatmung anzuwenden, musste aber feststellen, dass dies offensichtlich totaler Blödsinn ist. So ätzend wie die Situation war, irgendwie war es auch lustig. Paul bemühte sich wirklich nicht loszulachen aber das Grinsen war schon da und ich wusste was ich denken würde und musste dann selber auch lachen.

Achtung, kleines Memo an mich selbst. Husten, niesen, aufstoßen, lachen und Magen-Darm Erkrankungen sind keine Option in den nächsten Tagen für mich.

Nach dem Paul mich dann beim Aufstehen unterstützt hatte und der Kreislauf in Schwung kam ging es auch etwas besser. Sofort eine Happypill eingeworfen und dann mal ab zum pinkeln. Manchmal sind die einfachen Dinge die schönsten.

Um 9 Uhr sollte dann das erst Qualy des Tages anstehen. Mit festem Willen wollte ich es zumindest mal ein, zwei Runden versuchen.

“To surrender is not an Option!” Das Anziehen dauerte auch etwas länger wie gewöhnlich und ohne Pauls Hilfe wäre es mir auch gar nicht erst gelungen, dies muss ich ehrlich und unumwunden zugeben. Wie wir feststellen geht der Trend immer mehr zum betreuten Fahren. Ich muss hier mal meine Krankenkasse zu befragen. J

Aufsteigen war auch nicht ganz einfach, aber das Fahren ging. Also hartes Bremsen war nahe zu schmerzfrei. Auch aus der Kurve raus ging es schon ganz ordentlich. Ich war natürlich nicht so ganz beweglich, als wenn nichts gewesen wäre und auch die Wechselkurven mit viel Arbeit im Oberkörper waren die Hölle, aber es lief besser, als ich es erwartet hatte. Ich konnte den ersten Turn sogar zu Ende fahren.

Das letzte Qualifikationstraining gegen Mittag fuhr ich dann auch mit und wollte nur mal gucken was rauskommt. Ein 22. Platz wurde es dann schlussendlich. Sechster in der PT Wertung. Das war mehr als ok für meinen persönlichen Zustand. Die Zeit lag mit 1:52,1 auch noch ok. Unter normalen Umständen hatte ich hoch 48er im Quali und evtl. 47 er im Rennen erwartet, aber daran war nun wirklich nicht zu denken.

Ich hatte nun noch knapp 4 Stunden Zeit mir die Rennteilnahme zu überlegen, in Abhängigkeit wie meine Verfassung denn dann sein würde.

In der Zwischenzeit fieberte Paul seinem zweiten Sprintrennstart bei der IBPM Superbike Klasse entgegen.

Er hatte sich mit knappen 1:50 Runden qualifiziert und war damit Vorletzter!! bei der IBPM. Wobei man sagen muss dass die 2004er R1 auch dezente Nachteile zu den BMW´s und RSV´s dieser Welt hat.

Paul war sehr hibbelig und aufgeregt. Aber da kann ich mich auch gut noch an meine Anfangszeit zurückerinnern. Mir ging es genauso.

Mit aufmunternden Worten versuchte ich ihn zu entspannen. „Das Ziel ist mindestens in der Mitte des Fahrerfelds anzukommen. Ansonsten kannst Du direkt mir deiner R1 durchstarten und alles über 1:50 ist eine Frechheit an Rundenzeit!“ – Motivation, das kann ich. ;-) War natürlich auch gewagt, weil ich brauchte ihn mehr als er mich, aber nun gut.

Der Rennstart kam und Paul kam echt gut weg. Ich war so frei eine Facebook Liveübertragung davon zu machen und diese dann auch am Minute 5 zu kommentieren. Also in der Zusammenfassung kann man sagen er hat gut gebissen und sich mit einer schönen Kampfgruppe sehenswerte Fights geliefert. Schlussendlich hat er vier Racer und eine Racerin hinter sich gelassen. Seine offiziell Zeit mit 1.48,005 war wirklich gut. Vorallem Safe und alles unter Kontrolle gefahren, soweit man das beobachten konnte. Sichtlich zufrieden und mir Glückshormonen überschüttet sprang er nach dem Rennen in unserem Zelt herum. Haste wirklich gut gemacht.!

In der Zwischenzeit hatte ich von Armin und Lebensgefährtin noch ein Präsent erhalten. Die beiden waren Einkauf gefahren und ich hatte mir Wärmepflaster gewünscht. Die waren aber leider nicht zu bekommen. Dafür hatte ich aber ein Ü-Ei und eine MV Motorradmodell bekommen. Das war wirklich lieb und hatte mich gefreut. Danke dafür!!

Für die Wärme hatte ich mir dann von Sascha „mein Bart wächst schneller als dessen Schatten“ Roth eine Wäremesalbe bekommen, die meinen Rippen irgendwie gut tat. Auch eine heiße Dusche war wie ein Jungbrunnen für mich, den ich öfters am WE nutzte.



Inzwischen hatte ich den Plan gefasst beim Rennen an den Start zu rollen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass ich die anderen gefährdete und ich konnte zumindest einige Runden mein Tempo konstant fahren. Wenn es nicht mehr gehen würde, wäre ich in die Box gefahren. Das war also durchaus alles vertretbar.

Wir hatten keine Warm-up Runde sondern rollten nur in die Startaufstellung und sofort war dann der Rennstart. Für mich eine Runde weniger und dem Falle wirklich gut.

Die Ampel ging an, das Adrenalin kam, die Ampel ging aus und ich kam auf der Außenbahn richtig gut weg. Ich konnte bis zum Bremspunkt schon einige Plätze gut machen und auch im Getümmel der ersten Kurve kam ich gut dadurch. Das fing schon mal gut. Paul machte in der Zwischenzeit eine stille, aber immerhin live Übertragung vom Boxendach. Die ersten Runden konnte ich auch gut mithalten und mich beweisen. Mit Hansi Schüppbach auf seinem Supertwin hatte ein paar schöne Manöver. Gegen Rennende ließ ich ihn dann ziehen, weil meine Kräfte mich langsam verließen. Keine Ahnung wo ich angekommen war. Paul feierte mich schon in der Boxengasse, aber da hatte ich schon ganz andere Sorgen. Das Adrenalin ging auf wieder in den Feierabend und ließ mich mit meinem Scheiß echt alleine. „Bleib doch noch ein bisschen, wir haben doch immer so einen gute Zeit zusammen.“, dachte ich mir so, aber irgendwie wurde das nix. Ein wenig jämmerlich ließ ich mich vom Motorrad bugsieren und

Schnaufte kurzatmig vor mich hin. Raum und Zeit waren mir egal und ich wollte nur das es aufhört. Bis der nächste Painkiller wirkte dauerte es aber eine Weile. Dann war Siegerehrung. Meine Platzierung kannte ich bis dahin noch nicht. Also schlappten wir hin und wollten zumindest den anderen Teilnehmern den Tribut zollen. Als wir dann das Ergebnis bekamen konnte ich es kaum glauben. Ich war in der PT Wertung 4. Geworden und meine Rundenzeit war immerhin eine 1:50,7 geworden. Hans hatte das Ding gewonnen, vor Tommy und Lars Marholt. Das war wirklich geil!



Nachdem ich dann mal duschen war und wir aufgeräumt hatten, wollten wir aufs Schlößchen was Essen. Also das Abendprogramm bzw. die Auswirkungen sollten wirklich alles bis dato geschehene des Wochenendes in den Schatten stellen. …

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14.09.2018 06:30 fsracingteam ist offline E-Mail an fsracingteam senden Homepage von fsracingteam Beiträge von fsracingteam suchen Nehmen Sie fsracingteam in Ihre Freundesliste auf
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Teil 3

Beim Schlößchen angekommen hatten wir uns einen Terrassenplatz mit Aussicht auf Most gesichert. Spieß und Steak bestellt und ließen bei Benzingesprächen unsere erlebte Tagesperformance Revue passieren. Dies war auch kurzweilig und entspannt. Ich saß in meiner Schonhaltung und war glücklich das es nicht mehr wehtat. Wir zahlten und machten uns auf den Rückweg. Am Auto angekommen, kam ich nicht mehr in den Bus rein. Durch die Schonhaltung war meine Rückenmuskulatur verkrampft und ich stand ähnlich schief in der Gegend wie dieser Turm aus Pisa. Paul sollte fahren, aber er hatte was getrunken. Also musste ich dann doch ran. In einem Gewaltakt und viel Geschrei konnte ich mich auf dem Fahrersitz platzieren. Mit minimalem Aufwand versuchte ich den Bus zu bewegen. Bloß keine Fliehkräfte, Slalom um die Schlaglöcher war ein Pflichtprogramm. Allerdings war dies alles nicht immer so umsetzbar. Jedes Mal wenn es zu zügig war oder ein Schlagloch kam, war ich am johlen, jaulen, jammern oder fluchen. Wie schon zuvor gesagt, versuchte Paul sich wirklich zusammenzureißen, aber die Situationskomik war kaum noch zu überbieten. Ich kam mir selber so jämmerlich vor, fühlte mich noch viel schlimmer und trotzdem war es absolut witzig. Als ich dann sah dass Paul sich schon auf die Handbiss und die Tränchen beinahe die Wange runterliefen konnte ich auch nicht mehr. Ich rief noch „du Arschloch!“ und dann bekam ich einen Lachflash. Das öffnete natürlich das Tor zur Schmerzhölle bis Vollanschlag. Lachend, weinend und schmerzschreiend fuhren wir durch die Nacht.

Im Fahrerlager angekommen, klemmten wir dann noch den Laptop an und schauten uns das Sturzvideo an. Im Anschluß ließen wir uns das Moto GP Qualifiying gefallen. Danach war bei mir definitiv Ende und ich ging nochmal Rettungsduschen um irgendwie überhaupt in den Bus zu kommen. Ich hatte auch kurz darüber nachgedacht stehend zu schlafen. Hab mich dann doch für den Bus und liegend entschieden. Am nächsten Tag Motorradzufahren hielt ich zu dem Zeitpunkt für unmöglich und zudem auch sehr, sehr lächerlich…



Teil 4

Auch nach der kürzesten Nacht war der Sonntag dann da. Ein entspannter Tag. Irgendwo gegen halb 12 Warm-up, kurz vor 16 Uhr Rennen2. Also wirklich kein Stress. Nachdem ich mein mentales Betriebssystem hochgefahren hatte, ging es wieder ans schmerzvolle Aufstehen. Jetzt am zweiten Tag hatte ich ja schon Routine. Also Paul macht dem Männergriff, ein kurzes Jaulen und schon steht er. Also der Frankie, vor dem Bus, natürlich! Pillen einwerfen, Kreislauf in Gang bringen und dann langsam mal die ersten Sachen zusammenpacken. Paul hatte heute keine Fahrzeit und war total chillig unterwegs, immer mit einem leicht debilen Grinsen im Gesicht. Ich habe mir das immer mit den Nachwirkungen von seinem Rennen erklärt. Vermutlich aber lag es eher an meiner Fahrerlagerperformance die wirklich erbärmlich war.

Nun gut, zum Warm-up wollte ich es probieren. Die Mittel wirkten und ich konnte auch wirklich ein paar 52er und 53er Runden fahren. 3 Minuten vor Turn Ende war ich aber vollkommen platt und bin reingefahren. Das entsprach aber in etwa der Renndistanz vom Rennen 2. Ich schöpfte etwas Mut und wollte dann auch bei Rennen zwei an den Start gehen. Paul guckte etwas ungläubig weil er ja aus nächster Nähe den Abend und den Morgen vor Augen hatte. (Ich habe ja die Vorbildfunktion für die Nachwuchsracer) Also stolze Brust: „Natürlich fahre ich! Das Podium ist das Ziel!“ (Ich fand es selber so lächerlich, das ich mich innerlich kaum ernst halten konnte.) Aber nun gut.

Die zeit verging, das Rennen kam. Paul machte auf Stefan Nebel in der Facebook Liveübertragung und ich rollte wieder auf meinen Startplatz.

Der Start lief dieses Mal etwas harziger und die ersten drei Kurven waren sehr unruhig. Dann konnte ich mich gut einschießen und zukzessive mich nach vorne orientieren. In der zweiten Runde gab es dann einen kurzen Schreckmoment als Hans seine WeKa Ducati blauen Qualm ausspuckte und alle dahinter etwas ängstlich in die Kurve einlenkten. Es ging aber alles gut und Hans reagierte vorbildlich, er fuhr sofort von der Strecke ( er hatte einen Kettenriss und hat sich das Motorgehäuse zerschlagen). Ich konnte weiter aufschließen und auch an Lars Marholt, sowie Markus Soboth vorbeigehen.

Bis zur letzten Runde ging es auch einigermaßen, aber dann ging mir schlagartig die Puste aus. Marholt machte Druck und zog wieder an mir vorbei. Ich konnte auch nicht mehr kontern. Die Luft war einfach raus. Ich war zufrieden mit dem Ergebnis unter diesen Möglichkeiten. Im Paddock feuerte Paul ein verbales Feuerwerk ab und ich war froh als ich absteigen konnte. Bei der Siegerehrung gab es dann sogar den 3. Platz auf dem Podium! In der Meisterschaft konnte ich Gerd Karch überholen. So gesehen dann doch noch ein erfolgreiches Wochenende.



Im Anschluss packten wir zügig zusammen, ich ging nochmal heiß duschen und dann machten wir uns zurück auf den Weg ins das „normale“ Leben.



Racing with Friends! Bei Artmotor ist das mehr als nur ein Slogan! Ich muss mich echt bedanken für die Teile, Pillen, Cremes, warmen Worte, Geschenke und Unterstützung aus dem Fahrerlager. Das war wieder großartig!



Ich freue mich schon auf das finale zum Biketoberfest vom 27.-30. September!

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14.09.2018 16:05 fsracingteam ist offline E-Mail an fsracingteam senden Homepage von fsracingteam Beiträge von fsracingteam suchen Nehmen Sie fsracingteam in Ihre Freundesliste auf
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Na dann sehen wir uns ja sicher 2019 in Assen zum DCR Winker
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Das kann gut passieren.

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Fränky hast du mal seine Zeit mit der ollen 8er gesehen die er in Assen gefahren ist? Für son Töff schon schnell.Der passt zu der leicht verrückten truppe die da rumläuft.
15.09.2018 21:15 851raider ist offline E-Mail an 851raider senden Beiträge von 851raider suchen Nehmen Sie 851raider in Ihre Freundesliste auf
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Nee keine ahnung. Die Racinggemeinde muss zusammenstehen. Also immer her mit den Teilnehmern.

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