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Duc-Forum » Ducati » Allgemeine Fragen & Antworten rund um Ducati » Steckanschluß Benzinpumpe Monster & Co. » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Steckanschluß Benzinpumpe Monster & Co.
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Monster666 Monster666 ist männlich


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Steckanschluß Benzinpumpe Monster & Co. Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Verschleißen eigentlich diese Steckanschlüsse zur Benzinpumpe (also genau diese) ?
Hintergrund der Frage: mir sind heute beide nacheinander einfach abgegangen.
Für eine kleine Besorgung habe ich die Monster heute zum ersten mal in diesem Jahr bewegt.
Im Winter war der Tank runter, da ein großer Service durchgeführt wurde.
Ich behaupte, daß alles korrekt fest war und kontrolliert habe ich das definitiv mehrfach.
Heute nach 2 Kilometern ging der Motor aus und ich stellte nach dem Ausrollen Benzingeruch fest.
Also Sitzbank runter, Tank hoch und mit erstaunen festgestellt, daß ein Stecker runter war.
Stecker wieder reingeklickt und bei der Gelegenheit auch gleich den anderen kontrolliert.
5 Kilometer später stehe ich an einer Ampel und es steigt Qualm auf.
Motor aus, rechts ran und wieder Benzingeruch und auch eine Pfütze unter der Bella.
Also wieder Sitzbank runter, Tank hoch und ... nun ist der andere Stecker runter.
Ja genau der, den ich 10 Minuten zuvor kontrolliert hatte und der fest saß.
In der Garage stellte ich gerade fest, daß ich die Stecker mit etwas Gewackel einfach abziehen kann
und zwar ohne daß ich den Ring zum entsperren der Rasthaken zusammendrücken muß.
Nun bilde ich mir auch ein, daß es nicht mehr so laut klickt, wenn ich sie in die Benzinpumpe reinstecke.
Kann es sein, daß das Material nach den vielen Jahren und Kilometern einfach ermüdet ist?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ich schätze, die Steckanschlüsse sind platt, denn ich kann es doch nach den vielen Jahren
nicht einfach so verlernt haben, die richtig einzustecken.
Zumindest war es in den letzten Jahren nie ein Problem.

__________________
Linke Hand zum Gruß
Thomas
23.04.2020 21:45 Monster666 ist offline E-Mail an Monster666 senden Beiträge von Monster666 suchen Nehmen Sie Monster666 in Ihre Freundesliste auf
UXO UXO ist männlich


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das ist ganz normal bei den Dingern Augenzwinkern


Als grobe Richtung.. nur 10x benutzen, dann tauschen smile

Im Rahmen einen Service kann man den Kunden darauf hinweisen, am Ende entscheidet der Kunde.

__________________
.



"Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg"


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24.04.2020 12:55 UXO ist offline E-Mail an UXO senden Homepage von UXO Beiträge von UXO suchen Nehmen Sie UXO in Ihre Freundesliste auf
Monster666 Monster666 ist männlich


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Hallo Uxo,
vielen Dank für Deine aufklärenden Worte!
Verblüffend finde ich, daß beide innerhalb von wenigen Minuten total versagt haben.
Das sagt mMn auch einiges über die Qualität aus, denn sie lagen sehr dicht zusammen.

__________________
Linke Hand zum Gruß
Thomas
24.04.2020 21:12 Monster666 ist offline E-Mail an Monster666 senden Beiträge von Monster666 suchen Nehmen Sie Monster666 in Ihre Freundesliste auf
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Kenne das Problem! Ich habe letztes Jahr, auch nach dem Winter, gerade noch festgestellt, dass Benzin ausläuft. Hat beim ersten Anlassen auch nach kurzer Zeit gequalmt. Benzin ist auf den Krümmer des stehenden Zylinders getropft. Glück gehabt, so kann man das Moped auch abfackeln...

Bei mir waren die blauen Gummidichtungen hinüber. Abgegangen ist der Stecker noch nicht von allein, aber wirklich fest war er auch nicht mehr.

Aber ganz ehrlich: schlechte Herstellungsqualität? Ne, das ist das Altern, die Weichmacher dünsten aus, etc. Bei mir waren die Stecker rund 16 Jahre alt. So gesehen, hätte ich die schon längst zwischenzeitlich tauschen müssen.

Kauf dir ein Paar neue und die nächsten Jahre ist wieder alles in Ordnung!

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25.04.2020 11:13 Onkel Ductor ist offline E-Mail an Onkel Ductor senden Homepage von Onkel Ductor Beiträge von Onkel Ductor suchen Nehmen Sie Onkel Ductor in Ihre Freundesliste auf Skype Screennamen von Onkel Ductor: Onkel-Ductor
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Jedes Anheben des Tanks "stresst" die Teile.. dann wird noch an und abgebaut und und und...

Ich empfinde es als Normal, dass sowas nach Jahren auch mal verschleisst.

Durch das Sparen sind schon einige DUCs in Flammen aufgegangen oder es gab nur eine Benzindusche.

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25.04.2020 14:50 UXO ist offline E-Mail an UXO senden Homepage von UXO Beiträge von UXO suchen Nehmen Sie UXO in Ihre Freundesliste auf
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Wie UXO schon geschrieben hat, die härten aus und lockern sich, wenn man diese durch Bewegung "stresst". Und das ist immer der Fall, wenn man den Tank hochklappt.

Um nicht nur schon geschriebenes zu wiederholen noch ein weiterer Hinweis, was Steckverbindungen (nun sind die elektrischen gemeint) angeht. Auch diese sind konstruktionsbedingt für eine begrenzte Anzahl an Kontaktierungen ausgelegt. Insbesondere die feinen Pins an den Steuergerätesteckern sind da sehr empfindlich, manche Steckverbindungen sind nur für gut 10-15 Kontaktierungen ausgelegt. Danach kann nicht mehr gewährleistet werden, dass die Vorspannung der Steckkontakte noch ausreicht, um die elektrische Betriebssicherheit auf lange Sicht zu gewährleisten. Es kommt dann aufgrund zu lascher Kontaktierung zu Übergangswiderständen mit allem was dazu gehört... Sichtbar ist das (mit dem bloßen Auge) oftmals nicht, daher ist davon abzuraten, diese Steckverbindungen grundlos zu lösen. Besser man baut das SG mit aus, wenn man den Kabelsatz zur Seite legen muß um etwas anderes zu reparieren und dergl.. So bleibt die Kontaktierung längerfristig intakt.

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DesmoDonner @102dB
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25.04.2020 15:09 Duke999R ist online E-Mail an Duke999R senden Beiträge von Duke999R suchen Nehmen Sie Duke999R in Ihre Freundesliste auf
Monster666 Monster666 ist männlich


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Hallo liebe Bollerfreunde,
das mit der Qualität habt ihr flachs interpretiert, weil ich mich in der Kürze vielleicht etwas ungeschickt ausgedrückt habe.
Ich bin wirklich und absolut nicht unzufrieden, daß es 14 Jahre und unzählige Male öffnen und stecken gehalten hat.
Vielmehr meinte ich damit, das die Fertigungsgüte so gut ist, das beide zur selben Zeit kaputt gegangen sind.
Das ist für mich schon echt erstaunlich, daß nach der langen Zeit für Beide innerhalb von 10 Minuten Schluß ist.
Es hätte ja auch nur eine Steckverbindung mit Totalausfall betroffen sein können, war aber nicht ;-)

Eine wirklich gute Info ist übrigens die begrenzte Anzahl an gelösten und wieder verbunden Steckverbindungen.
Das und auch das das für die Steuergerätestecker genauso gilt, war mir bisher unbekannt.

Für mich stand übrigens schon am Abend in der Garage fest, daß die ausgetauscht werden müssen.
Wie geschrieben, habe ich die nur durch hin- und herwackeln abbekommen, also praktisch genau das,
was die Vibrationen unterwegs auch gemacht haben und das hinterläßt kein gutes Gefühl!
Von daher wollte ich nur mal nachfragen, ob ich der einzige bin, dem das so passiert ist.
Richtig schlimm war das abfliegen der Rücklaufleitung, ich habe echt in einer Qualmwolke gestanden.
Zum Glück habe ich geistesgegenwärtig direkt die Zündung ausgemacht.
Ganz sicher hätte das auch anders ausgehen können, da bin ich ganz bei euch!
Leider ist mir das Benzin auch über die Stiefel gelaufen und die stinken jetzt abartig.

Die defekten O-Rringe hatte ich übrigens schon durch und bei mir war es auch so, daß es nicht nur
ein bißchen feucht war, sondern direkt gespritzt hat und, ist ja klar, auch auf den heißen Krümmer :o)
Damals fuhr meine Tocher hinter mir und die hat es, im Gegensatz zur mir, zum Glück bemerkt.
Mein Händler hatte damals die Dichtringe (blau und schwarz) getauscht, aber ich kann sie gerade nicht
im Ersatzteilkatalog als Einzelteile finden - habt ihr eine Artikelnummer oder die Abmessungen für mich?

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Linke Hand zum Gruß
Thomas
25.04.2020 19:59 Monster666 ist offline E-Mail an Monster666 senden Beiträge von Monster666 suchen Nehmen Sie Monster666 in Ihre Freundesliste auf
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Die Dichtringe in den Steckern gibt es nicht einzeln, zumindest sind sie nicht im Ersatzteilkatalog gelistet. Nur der Stecker selbst.
Habe beim guten alten Stein-Dinse gekauft: Benzinanschluss

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26.04.2020 10:25 Onkel Ductor ist offline E-Mail an Onkel Ductor senden Homepage von Onkel Ductor Beiträge von Onkel Ductor suchen Nehmen Sie Onkel Ductor in Ihre Freundesliste auf Skype Screennamen von Onkel Ductor: Onkel-Ductor
Monster666 Monster666 ist männlich


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Moin Uli,
hab jetzt mal nachgesehen, weil ich mir sicher war, daß der Meister damals nur den O-Ring getauscht hat.
Auf der Rechnung steht tatsächlich nur: O-Ring ST4-748-998B-90 - Preis 0,45€
Leider kann ich den Meister nicht mehr fragen, da er im Ruhestand ist.
Sein Nachfolger weiß das sicher auch, aber ich war seit dem nicht mehr da
und wegen so einen Kleinkram da nachfragen, ist mir zu blöd :o)

Bei meinen Wackelversuchen ist nun auch noch an einem Steckanschluß
der Ring, den man zum Entriegeln zusammendrücken muß, gebrochen.
Das heißt, der Kunststoff ist definitiv am Ende.

Gestern habe ich übrigens Tank/Sitzbank auf die 999 gebaut und da klicken die
Steckanschlüsse deutlich hörbar ein (auf der Monster war es ja nicht mehr so laut).

Die Steckanschlüsse werde ich bei Sabine bestellen und auch persönlich abholen.
Der Duc-Store liegt ja praktischer Weise direkt vor der Haustür :-)

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Linke Hand zum Gruß
Thomas
26.04.2020 12:26 Monster666 ist offline E-Mail an Monster666 senden Beiträge von Monster666 suchen Nehmen Sie Monster666 in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Thomas.

Das wollte ich Dir gerade auch empfehlen. Nimm den kompletten Steckanschluss, denn die Kunststoffe verspröden mit der Zeit. Das hast Du ja nun schon festgestellt...
Diese Anschlüsse findest Du auch bei den modernen Autos, da werden die Kraftstoffleitungen oft ebenso kontaktiert. Sogar die, die im Tank liegen. Bricht da aufgrund der Versprödung mal die Rastung weg und der Anschluß lockert sich, dann sucht man erstmal die Ursache woanders. Der Tank ist dann laut Anzeige noch halb voll, es kommt aber kein Sprit mehr an...

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DesmoDonner @102dB
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Hallo Jürgen,

Zitat:
Original von Duke999R
Diese Anschlüsse findest Du auch bei den modernen Autos, da werden die Kraftstoffleitungen oft ebenso kontaktiert. Sogar die, die im Tank liegen. Bricht da aufgrund der Versprödung mal die Rastung weg und der Anschluß lockert sich, dann sucht man erstmal die Ursache woanders. Der Tank ist dann laut Anzeige noch halb voll, es kommt aber kein Sprit mehr an...

da mußte ich gerade etwas grinsen, weil so ein Fehler wirklich schwer zu orten ist.
Bei der Duc wäre das in etwas so, als wenn der Schlauch vom Benzinfilter abgesprungen wär.

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Linke Hand zum Gruß
Thomas
26.04.2020 16:47 Monster666 ist offline E-Mail an Monster666 senden Beiträge von Monster666 suchen Nehmen Sie Monster666 in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Duke999R
Auch diese sind konstruktionsbedingt für eine begrenzte Anzahl an Kontaktierungen ausgelegt. Insbesondere die feinen Pins an den Steuergerätesteckern sind da sehr empfindlich, manche Steckverbindungen sind nur für gut 10-15 Kontaktierungen ausgelegt. Danach kann nicht mehr gewährleistet werden, dass die Vorspannung der Steckkontakte noch ausreicht, um die elektrische Betriebssicherheit auf lange Sicht zu gewährleisten. Es kommt dann aufgrund zu lascher Kontaktierung zu Übergangswiderständen mit allem was dazu gehört... Sichtbar ist das (mit dem bloßen Auge) oftmals nicht, daher ist davon abzuraten, diese Steckverbindungen grundlos zu lösen. Besser man baut das SG mit aus, wenn man den Kabelsatz zur Seite legen muß um etwas anderes zu reparieren und dergl.. So bleibt die Kontaktierung längerfristig intakt.


Duke, ..
war das ein Test? Ob sich jemand meldet oder protestiert..
Normale Steckkontakte bei Steuergeräten sind laut Datenblatt für min. 5000 Kontaktierungen ausgelegt - bis dahin ist ein Spannungsabfall im Rahmen des zlässigen garantiert - Kontakte mit Goldbeschichtung für sicherheitsrelevate Anwendungen bei denen im mikroamperebereich toleriert wird, sind 1000 Kontaktierungen fehlerfrei garantiert (AMP,Tyco).

Grüße
Hartmut
27.04.2020 16:22 Hit ist offline E-Mail an Hit senden Beiträge von Hit suchen Nehmen Sie Hit in Ihre Freundesliste auf
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@ Hit

Hallo Hartmut, nein, das war kein Test.
Ich habe vom Fahrzeughersteller andere Vorgaben erhalten, also was machen wir nun? Ich kenne sogar Maßnahmen, die extra darauf abzielten, die Steckkontakte in den Steckhülsengehäusen von der Bewegung, die im Fahrbetrieb (Vibrationen des Kabelstrangs und dergl.) von aussen auf diese permanent einwirkt, zu unterbinden bzw. drastisch zu reduzieren. Das wurde durch geänderte Verlegung und auch zusätzliche, starr ausgeführte Kabelhalterungen, die eine bewegungsarme Fixierung des Kabeltrums bewirken, realisiert. Scheinbar sind die Angaben der Hersteller der Kabelsätze und Steckkontakte dann doch optimistischer, als es in der Serie bzw. dem Dauerbetrieb eingehalten werden kann. Diese Vorgaben des Fahrzeugherstellers hat dieser meinens Wissens nicht ohne Grund erlassen. Die Reduzierung der Fehlermeldungen nach Durchführung dieser Maßnahmen spricht für mich dann doch eine eindeutige Sprache, Datenblatt hin oder her... GuteFrage

Es sind ja die sporadisch auftretenden Fehler, die einem das Leben in der Werkstatt und das des Nutzers schwer machen, nicht die, die permanent vorhanden und so auch relativ leicht zu finden sind. AMG hat seinerzeit auch beim 55er Motor an der DK einen Zwischenleitungssatz montieren lassen, dessen Pins mit einer eigens mitgelieferten Tinktur benetzt werden mußten, bevor diese montiert worden sind. Getrennt werden durften diese Steckverbindungen danach nicht mehr. Warum wohl?!? Kontaktsicherheit war auch da das Thema.

Jede Dekontaktierung und erneute Kontaktierung bedeutet Stress für die Vorspannkraft der Kontaktzungen / Hülsen. Diese zu minimieren ist doch kein Sakrileg, sondern etwas, das man ohne großen Aufwand berücksichtigen kann. Kostet nichts und hilft trotzdem, zukünftige Fehlerquellen zu reduzieren.

Meinen Tip muß keiner beherzigen oder für bare Münze nehmen, aber aus Sicht des Praktikers, der jahrzehntelang Fehlersuche an Fahrzeugen betrieben hat, ist die Weitergabe von Erfahrungswerten nichts verwerfliches.

Gruß
Jürgen

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28.04.2020 10:50 Duke999R ist online E-Mail an Duke999R senden Beiträge von Duke999R suchen Nehmen Sie Duke999R in Ihre Freundesliste auf
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Interessantes Thema, der regelmäßige Tausch der Anschlüsse wird leider zu selten angesprochen.
Seit mein Kumpel bei einer Ausfahrt mal eines dieser Erlebnisse hatte, wobei die Rücklaufleitung plötzlich massiv undicht wurde und ihm um Haares Breite die Duc abgefackelt wäre, tausche ich die Anschlüsse bei jedem dritten "Tankrunter", was etwa alle fünf-sechs Jahre eintrifft und mit 25,-€ zu verschmerzen ist.

Aber mit fällt gerade auf, dass ich bei der M696 noch nicht getauscht hab und man bei diesem Modell nicht einfach die Stecker tauscht, sondern die ganze Leitung. Was bei Zu- und Rücklaufleitung eben mal >60,-€ sind. Aber die Stecker sehen identisch aus zu denen der M695.

Hat da jemand von euch Erfahrungen?

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Das Leben ansich ist öde, aber die Grafik ist geil...
28.04.2020 12:41 Pazzo ist offline Beiträge von Pazzo suchen Nehmen Sie Pazzo in Ihre Freundesliste auf
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@Duke

Hallo Jürgen, war gar nicht despektierlich gemeint mit dem Test.. smile
Wichtig in erster Linie sind immer die max. zulässigen Kontaktierungen, also Steckverbindung lösen und stecken. Hier kommt es auf die Qualität der Zungenvorsannkraft und Biegelastwechsel der Feder an - zu viel Vospannkraft schädigt durch die hohe Flächenpressung die Beschichtung der Kontakte. Deshalb dürfen die Goldkontakte nicht so oft getrennt werden.
Ich dachte mir schon, dass du Deine Erfahrungen aus dem Automobilsektor einbringst, was allerdings etwas irreführend in diesem Zusammenhang ist. Es handelt sich in Deinen Beispielen ausschliesslich um Versäumnisse in der Entwicklung, nicht um Grundsätzliche schwächen bei Steckverbindungen.
Beispiel Daimler: Aus Gründen der Montagephilosophie werden Steuergeräte grundsätzlich am Motor verbaut - kann man machen, erfordert aber einige Maßnahmen um Vibrationen am Steckkontakt, der auch über den Kabelbaum angeregt werden kann zu verhindern. Andernfalls hast du sonst Deine 5000 Kontaktierungen über die Reibung schon nach 200 Betriebsstunden überschritten. Wenn der Hersteller bei sicherheitsrelevanten Bauteilen wie Drosselklappe aus Kostengründen auf Goldkontaktierung verzichtet und dann auch noch die DK an einer schwingungstechnisch so exponierten Stelle sitzt, helfen im nachhinein nur noch aussergewöhnliche Maßnahmen wie Silberhaltige Flüssigkeit und nicht mehr anfassen.. Augen rollen
Im Falle des Ducati Steuergerätes wurde keiner dieser Fehler in Serie "umgesetzt" (Steuergerät rahmenfest montiert) und ich hätte überhaupt keine Bedenken bei der Qualität der Stecker und Kontakte die Stecker 1000 mal zu trennen ohne jede Beeinträchtigung der Kontaktierung.

Übrigens finden die "Benzinkupplungen" der Ducati's in den Fahrzeugen keine Anwendung (zu gefährlich) - für Luft und Wasser sind die OK.

Grüße
Hartmut
28.04.2020 15:24 Hit ist offline E-Mail an Hit senden Beiträge von Hit suchen Nehmen Sie Hit in Ihre Freundesliste auf
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@ Hit

Doch, diese Art Steckanschlüsse finden z.B. im Tank Anwendung. Aber auch auf dem Tank, da wo der Übergang von der Fördereinheit zur Vorlaufleitung ansetzt, sind diese zu finden. Beim Diesel findest Du die auch im Niederdruckbereich, also im gesamten Vorlauf bis zur Hochdruckpumpe...

Diese elektrischen Kupplungen, die im Nachgang geändert wurden, waren nicht an den Motorsteuergeräten zu finden, das waren Kupplungen an Steuergeräten der SBC-Bremsanlagen, die rahmenfest verbaut waren (aber gummigelagert, somit dann auch frei schwingend). Auch Steckanschlüsse für die Differenzdrucksensoren, die ebenfalls Rahmenfest (Spritzwand) angebracht worden sind, hatten diese Änderungen mit der zusätzlichen Zugentlastung erfahren.
Einige Steckhülsen/Pins sind ja eh versilbert (ist ja dann doch elektrisch der beste Leiter - besser als Gold, das ja nur korrosionsbeständiger ist).

Und da Steuergeräte und Stecker am Fahrzeug sehr oft Schwingungen ausgesetzt sind - alleine schon durch die Fahrwerksbewegung und den damit einhergehenden Schwingungen, die auch der Rahmen abbekommt - macht es schon den Steckkontakten zu schaffen. Egal ob das SG am Motor oder am Rahmen fixiert ist. Ob man das möchte oder auch nicht, hinzu kommen dann ja noch die Temperaturunterschiede im Motorraum - fertig ist das Streßszenario für elektrische Kontakte.

Und die Empfehlung, die Steckverbindungen nicht unnötig zu trennen, sind allgemeingültig genannt worden. Neben der Vorspannung der Steckkontakte ist ja auch die Abdichtung nicht irrelevant, der Ansetzwinkel beim kontaktieren muß auch möglichst "senkrecht" sein, sonst weitet man die 0,3mm "dicken" Hülsen eh schon mechanisch beim ansetzen auf.

Diesen Tip gebe ich ja nur um zukünftige Fehlermöglichkeiten zu minimieren, denn auffindbar sind die eher nie. Kenne Fehlerbilder, da sind rein optisch und auch mit einem Prüfkontakt überprüfte Vorspannkräfte i.O. gewesen, aber unter dem Mikroskop sieht man dann, dass die Kontakte doch gelitten haben und zeitweise Fehlerbilder generieren. Da war dann anch dem erneuern der Leitungen plötzlich alles wieder gut... Meßtechnisch konntest Du da nichts fehlerhaftes ermitteln, alle Meßwerte waren weit unterhalb der Toleranzschwelle... Das nur mal als zusätzlicher Hinweis für die, die sagen: Alles durchgemessen, passt alles... Augenzwinkern

Wie gesagt, ist ein Tip den man annehmen oder auch ignorieren kann.
Quasi: Theorie (die der Herstellerangaben) trifft auf Praxis (was wir dann immer wieder feststellen dürfen). Der Hersteller sagt, das hält... und nach ein paar Jahren ist es dann doch anders, als man sich das mal ausgedacht hat...

Der beste Spruch kommt dann vom Hersteller, wenn man diesen deswegen kontaktiert/informiert: Kann eigentlich nicht sein, da simma sauber ... großes Grinsen

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DesmoDonner @102dB
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28.04.2020 19:45 Duke999R ist online E-Mail an Duke999R senden Beiträge von Duke999R suchen Nehmen Sie Duke999R in Ihre Freundesliste auf
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