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Zum Ende der Seite springen V4 ohne Desmodromik 3 Bewertungen - Durchschnitt: 6,00
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dottore_gambinetto dottore_gambinetto ist männlich

 

Dabei seit: 14.06.2007
Beiträge: 129
Bike: SS 900; 848 S; MHR

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Das mit der Schrauberkatastrophe fing ja schon mit der 999 an. Die ist gegenüber der 916 Baureihe ja auch schon deutlich verbauter. Dann haben sie sich das Monster vorgenommen. Alte Monster wenn du willst 20 min nach dem Aufbocken bis zum Ventilservice. Ab 696 Schrauber Orgie.
848/10-1198 ist auch schon ne verdammte Schrauberei.
nur durch besondere Suche findet man im Teile Katalog das Sonderzubehör 999.999.99 - das ist der Griff, den man zum wegschmeissen braucht, wenn die Garantie durch ist.
Wer länger nutzt, hat selber Schuld.
Die 1100er Scrambler macht gegenüber der daneben stehenden 800er ein richtiges Fass auf. Ist ein Rieseneimer im Vergleich.

Sigi

__________________
Nur die Harten, kommen innen Garten!
22.10.2020 12:48 dottore_gambinetto ist offline E-Mail an dottore_gambinetto senden Beiträge von dottore_gambinetto suchen Nehmen Sie dottore_gambinetto in Ihre Freundesliste auf
jogant jogant ist männlich


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Dabei seit: 11.04.2010
Beiträge: 489
Bike: nicht Ducati; 748; 749; 999
Königsfeld im Schwarzwald
Deutschland

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Hallo Sigi
Einspruch, die 749 999er Serie ist wesentlich wartungsfreundlicher aufgebaut als die 851 bis 996 Serie!!
(Ich habe mehrere 851/888 und 748 bis 996 besessen.)
Gruß Josef
22.10.2020 18:11 jogant ist offline E-Mail an jogant senden Beiträge von jogant suchen Nehmen Sie jogant in Ihre Freundesliste auf
Bob748 Bob748 ist männlich


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Dabei seit: 01.08.2019
Beiträge: 73
Bike: 900 SL; weiter...

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Was die Zugänglichkeit und Einfachheit angeht kenne ich keine die schneller gestript werden kann als ne 916.
22.10.2020 21:03 Bob748 ist offline E-Mail an Bob748 senden Beiträge von Bob748 suchen Nehmen Sie Bob748 in Ihre Freundesliste auf
Snaporaz Snaporaz ist männlich

 

Dabei seit: 03.07.2018
Beiträge: 204
Bike: SS 900i.e
Schildow
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Ich fürchte mal, dass die Tendenz zur Vereinfachung der Bauarten nicht aufzuhalten ist. Ganz Ähnliches habe ich seit den 80ern mit der Marke Citroen erlebt. Die waren in den 30ern mit der Traction Avant (Frontantrieb), in den 50ern mit der DS (Hydropneumatik) und der 2CV (liegende Federelemente, geschobene und gezogene Längsträger) Technologieträger. Der Nachfolger der DS, der CX, hatte noch Zentralhydraulik (eine Pumpe für Fahrwerk, Lenkung, Bremsen) und Längsträger, mit dem GS/GSA und BX und später der Xantia und dem XM setzte das Sparen ein - vorne nur noch McPherson-Aufhängung (sprach wesentlich schlechter auf kleine Unebenheiten an), aber noch Zentralhydraulik und z.T. sehr ambitionierte Fahrwerkssteuerung (Xantia Activa mit aktivem Ausgleich der Seitenneigung und XM mit elektronisch gesteuertem Fahrwerk. Wenn's funktionierte, sehr schön, bei Fehlern konnte es einen in den Wahnsinn treiben). Mit dem C5 verschwand dann die Zentralhydraulik, Lenkung und Bremsen wurden konventionell verstärkt, die Hydraulikpumpe für's Fahrwerk wurde elektrisch.
Das war es dann aber auch mit der Hydraulik, aktuell hat keines der Modelle mehr eine hydropneumatische Federung. Für mich bestand der Reiz bei Citroen - genauso wie bei Ducati - in eigenwilligen technischen Lösung außerhalb der Standards, heute würde ich keinen Citroen mehr aufgrund von markenspezifischen Eigenheiten kaufen. Geschadet hat der Verzicht auf exklusive technische Lösungen der Marke wohl nicht, die Zahl der Enthusiasten, die auch unter die Haube (bzw. in den Zylinderkopf) schauen, ist wohl doch arg klein.
Gestern, 10:48 Snaporaz ist offline E-Mail an Snaporaz senden Beiträge von Snaporaz suchen Nehmen Sie Snaporaz in Ihre Freundesliste auf
Schnarchi

 

Dabei seit: 28.01.2018
Beiträge: 216
Bike: 916

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Ich habe beruflich auch einige Jahre in der Entwicklung von Sportwagen gearbeitet (heute würde man Super- oder Hypercars sagen) und kann die Aussagen von HIT eigentlich allesamt unterstützen. Es ist natürlich für Außenstehende nicht immer ganz leicht, die Zusammenhänge bei solchen Entwicklungen und die wirtschaftlichen Aspekte dahinter zu durchschauen. Ich kann aber sagen: Glaubt ihm einfach ;-)

Ansonsten ist es wie bei den hochpreisigen Sportwagen: Darüber reden und davon träumen, das machen die Enthusiasten. Gekauft werden sie aber von Anderen. Und die sind ganz selten Techniker, Ingenieure oder Mechaniker. Und diese Käufer interessieren sich meistens für den Status, der dieses Fahrzeug mit sich bringt, die Geldanlage, die Repräsentation des Wohlstands oder kurze Ausflüge. Nicht für Leichtbau-Technik, feinste Mechanik oder komplizierte Konstruktionen, die spezielle Eigenschaften besitzen. Und man glaubt es garnicht: Je mehr Geld man hat, desto knausriger werden diese Leute. Damit man mit solchen Fahrzeugen, die in vergleichsweise kleinen Stückzahlen gebaut werden, überhaupt gutes Geld verdienen kann, muss man auch bei vermeintlichen "all-in"-Fahrzeugen scharf rechnen. Oder glaubt ihr, ein Bugatti Chiron bietet das maximal technisch Machbare?

Desto tiefer ich in dieses Berufsfeld eingestiegen bin, desto mehr nahm die Faszination für diese "Produkte" ab. Im Grunde sehe ich als Entwickler solche Fahrzeuge mit einem ganz anderen Auge und wäre manchmal froh, ich wäre noch der kleine ahnungslose Junge, der staunend vor Ferrari, Lamborghini und Co. stand.

Zurück zum eigentlichen Thema: Haben sich die Befürworter für teure Spezialtechnik schon mal gefragt, wieviele Familien in Borgo Panigale oder generell dem Großraum Bologna hoffen, daß ihnen Ducati auch noch in zehn Jahren ein gutes Einkommen geben kann? Daß diese Leute wenig Interesse daran haben, wieder wie in früheren Zeiten bei einem Unternehmen beschäftigt zu sein, dessen Fortbestand jeden Monat auf's Neue zur Debatte steht?

Es geht mir genauso wie denen, die sagen "Heute finde ich nichts mehr Interessantes im Angebot von Ducati". Aber der Name zieht, genauso wie Porsche, Mercedes oder was auch immer. Ob da gute Technik drin ist...naja, auch nicht besser als KIA oder Hyundai. Es ist das Prestige und das vermeintliche "Premium", das die Leute zugreifen lässt.

Mich persönlich fasziniert auch das Unperfekte. Und das spiegelt auch mein Fuhrpark wieder...außer beim Alltagsfahrzeug, ein 15 Jahre alter Japaner-Diesel, der mit minimaler Wartung wie am ersten Tag läuft. Aber das der wirtschaftliche Erfolg von anderen Kunden-Typen gebracht wird, das ist mir völlig klar. Und daher ist für mich der Weg von Porsche, Ducati, Mercedes und jetzt auch Lotus völlig klar und nachvollziehbar.

Für uns Enthusiasten bleibt das Vergangene, das so umfangreich vorhanden ist, daß ich damit ein gutes Leben lang oder auch zwei oder drei viel Freude haben kann. Es wird sich sowieso alles in einer Weise ändern, die uns jetzt in unseren kühnsten Träumen noch nicht glaubhaft scheint.

Und abschließend zur Schrauberfreundlichkeit: Außer dem Motor ist alles an der 916er-Familie mit Desmoquattro ein Traum an Zugänglichkeit mit kleinen Einschränkungen wie z.B. dem Schwingenausbau. Beim Motor kehrt sich die Sache dann wieder um...das ist dann an manchen Stellen schon echte Strafarbeit und haben nachfolgende Konstruktionen wesentlich besser geschafft.
Gestern, 13:17 Schnarchi ist offline Beiträge von Schnarchi suchen Nehmen Sie Schnarchi in Ihre Freundesliste auf
10habo 10habo ist männlich


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Dabei seit: 13.06.2011
Beiträge: 1.846
Bike: Keines......
Seevetal
Niedersachsen

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Ich war jahrelang mit meiner 900 SS Bj 93 zufrieden und glücklich.
Wenn überhaupt noch mal, dann ne olle Guzzi oder Horex oder Triumph smile
Dem ganzen neumodischem Kram ..........
Ich glaube ich werde alt.
Oder bin schon oll GuteFrage
Gibt einfach auch andere Dinge die glücklich machen.
Desmo muss nicht unbedingt Zunge raus
Winker

__________________
Der Weg ist das Ziel, das Ankommen ein Kann
Gestern, 17:40 10habo ist offline Beiträge von 10habo suchen Nehmen Sie 10habo in Ihre Freundesliste auf
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